Lisp wurde entworfen um die Routingtabelle, die in den Router geladen werden müssen, zu verkleinern.
Wichtig, beim Entwurf des Protokols, war dass bestehende Systeme nach wie vor eingesetzt werden können und, dass sowohl IPv4 bis IPv6 unterstüzt werden.
Das Protokoll ist experimental und wird in die RFC 6830 bis 6836 beschrieben. Daneben existieren noch einige Drafts die noch nicht zu RFC erhoben wurden.
Eine Erweiterung des Protokols befasst sich mit Mobile Geräte, eine Implementierung ist auch für Linux vorhanden. Lispmob.org bietet Software für Linux, Android und openWrt.
Die Linux Variante kann als Mobile sowie als Router Version kompiliert werden.
Die Android Version ist für Mobile System vorgesehen.
Für openWrt läuft die Software natürlich als Router.
Eine weltweite Beta Netzwerk wurde errichtet, damit ist es möglich LISP zu testen und mit Geräte im LISP Netwerk zu kommunizieren, egal ob der Provider eine native IPv6 oder IPv4 Verbindung zur Verfügung stellt.
Ein gravierenden Problem bei der Berechnung der Route ist die Segmentierung des Adressbereiches, welcher das verwalten von risiege Routingtabellen in der Netwerkrouter erfordelich macht.
Laut die Hauptautoren der RFC (cisco) würde nicht nur IPv4 aber auch IPv6 zu Probleme führen.
Für IPv4 ist dies einleuchtend, die Vergave von Adressen erfolgte nur sehr bedingt unter topologische Gesichtpunkten. Bei IPv6 sollte es nicht der Fall sein, die Adressen sind so aufgebaut, dass anhand der Adresse die Routen mit relativ wenig overhead berechnet werden können. Dabei ist jedoch zu beachten, dass bei der erste Phase der Einführung von IPv6 alle Adressen im Bereich 2001:: vergeben wurden, eine systematische topologische Vergabe der Bereiche schien noch nicht verfolgt zu sein. Bei neuere Vergaben sind topologische Aspekte vorgesehen und die oberste Instanzen (ARIN, RIPE,....) verwalten allle eigene Adressen Bänder, somit kann anhand der Adressen ermittelt werden ob die Adresse in Nord- oder Süd-Amerika, in Europa oder Nahost, in Asien oder Australien oder in Afrika angesiedelt ist. Danach kann mittels der Adresse der Provider ermittelt werden.
Das Konzept der topologische Vergabe ist bei LISP das Zentral Punkt. Jeder System hat EID die der topology Rechnung tragen.
Im test Netz werden IPv4 und IPv6 Adressen wie folgt zur Verfügung gestellt: