Manjaro Linux

Manjaro ist eine sogennante Rolling-Distribution die den Anspruch herhebt für Anfänger geeignet zu sein.

Manjaro basiert auf Archlinux ist jedoch gut vorkonfiguriert und sämtliche wichtige Programme werden bei der installation im System eingespielt.

Rolling-Distribution bedeutet, dass das System nur update unterliegt, ein Upgrade auf eine neue Version wie bei Debian, Fedora, Mint, openSuse, Ubuntu usw. nicht notwendig ist.

Manjaro Linux existiert in mehere Inkarnationen, die wichtigste ist Manjaro-Xfce. Ein vorteil von Xfce ist, dass das Desktop relativ Resoourcen schonend ist und auch auf betagten Rechner sein Dienste verrichtet. Die Oberfläche dürfte für Windows XP Umsteiger leicht zu bedienen sein.

Vorbereitungen

Die gewünschte Iso Datei kann von manjaro.org heruntergeladen werden. Damit ein Rechner mit Manjaro versehen wird, muss ein Boot-Medium vorbereitet werden. In frage kommen sowohl eine DVD wie ein USB-Stick. Ein USB-Stick ist jedoch empfholen, bei dem Booten aus einer DVD kann es vorkommen, dass das Dienst systemd-logind nicht sauber startet und damit das Login in der graphische Oberfläche unmöglich ist.

Boot-Stick erstellen

Ein bootbaren USB-Stick zu erstellen ist rechts einfach, das kommando dd hilft dabei. Der Stick sollte eine Kapazität von mindestens 4 GB aufweisen und kann wie folgt erstellt werden:

dd if=manjaro-xfce-0.8.9-i686.iso of=/dev/sdb bs=4M

Dd ist mit root Rechte auszuführen, /dev/sdb ist gegebenfalls zu korrigieren.

Ziel Rechner bittet keine Boot möglichkeit von USB

In diesem Fall muss ein Weg gefunden ein passende Boot-Manager als erste zu laden. PlopLinux ist eine kleine Linux welches ein speziellen Boot Manager mit bringt. Plop Linux kann von plop.at heruntergeladen wird. Das Iso-Ablild ploplinux-4.2.2.iso hat eine Größe von lediglich 84 MB und kann auf CDROM gebrannt werden.

Manjaro soll parallel zu Windows installiert werden

Wenn keine freier Plaz vorhanden ist sollten die Anwender Daten gesichert werden und wenn möglich auch das MBR sowie die Windows Partition. Es empfiehlt sich die Daten auf ein mit ntfs oder ext[2-4] Partition einen externen Daternträger zu kopieren und danach die Windows Partition zu verkleinern.

Manjaro beinhaltet zwar gparted, die Verwendung dieser Programm von der Live Version wird aber für ältere Rechner nicht empfohlen, besser ist es eine gparted zu verwenden, diese spezielle Version benötigt weniger Ressourcen als Manjaro.

Manjaro booten

Wenn das System keine Booten vom USB-Stick erlaubt ist die PlopLinux CD als Boot einzusetzen. Der Stick sollte im System eingesteckt sein und keine weitere Medien (Ethernet- WIFI-Adapter, CD/DVD Geräte, Festplatte oder USB-Stick) dürfen angeschlossen werden.

Sicherstellen, dass der Rechner vom gewünschten Medium (USB / CD) bootet. Wenn von der PlopLinux CD gebootet wird, im Boot Menü Plop Boot Manager wählen und im Untermenü USB.

Nach der Boot kann eine Vorführung des Systems vorgenommem werden, dies kann die Hemmschwelle des zuküngtigen Anwender ernierdrigen und erlaub auch eine Beguatchtung der Fähihkeit des Systems, auch wenn alles ein wenig Träg verlauft.

Daten Sicherung

Ein weiterer externen Speicher Medium kann nun angeschlossen werden. Sowohl die Windows Partition wie das externe Speichermedium sollten eröffnet werden. Im Datei Manager kann nun als Quelle der Ordner Dokumente und Einstellungen/<Anwender Name> gewählt werden und nach den gewünschten Zielort des externes Speicher-Medium kopiert werden.

Nach den Unmounten der Windows Partition können MBR und Windows Partition aud das externes Gerät gebracht werden.

cd /media/run/manjaro/
dd if=/dev/sda of=mbr.img count=1
dd if=/dev/sda1 of=windows.img bs=4M

Windows Partition verkleinern

Es empfiehlt hier das System herunter zu fahren und von der gparted CD zu booten.

Manjaro benötigt 6 GB freier Speicherplatz auf der Festpalatte zuzüglich den Platz für die Anwender Daten sowie 1GB für eine Swap Partition.

Das Verkleinern der Partition ist Problem los und kann leicht mittels gparted bewältigt werden. Am Ende der Windows Partition sollten ein wenig freier PLatz übrig sein. Das Verkleinern kann viel Zeit im Anspruch nehmen.

Nach dem Verkleinern ist Windows zu booten, ein Check der Festplatte wird erfolgen und danach wird neu gebootet. Danach sollte alles in Ordnung sein.

Falls die Verkleinerung zu Fehler führte können das MBR und die Windows Partition wieder erstellt werden. Dies kann mit das Manjaro Live System erfolgen.

cd /media/run/manjaro/
dd of=/dev/sda if=mbr.img count=1
dd of=/dev/sda1 if=windows.img bs=4M

Installation

Manjaro auf der Festplatte bringen

Wenn der Rechner ausreichend RAM Kapazität aufweist kann der graphische Installer verwendet werden.

Bei Rechner mit weniger als 1 GB RAM empfiehlt es sich die graphische Oberfläche zu beenden, und die Installation eine der Konsole vorzunehmen. Am besten ist es in der console mit der Tastenkombination [Strg][Alt][F1] zu wechseln und als root anmelden. Danach sollten nachstehenden Befehle eingegeben werden:

systemctl disable mdm
systemctl stop mdm
setup

Wie die Installation vorgeht kann bei Bedarf im Manjaro Wiki nachgelesen werden.

Manjaro Booten und konfigurieren

Nach dem Booten von Manjaro von der Festplatte wird normalerweise ein Update angeboten, dies muss erfolgen.

Bei ältere Rechner ist damit zu rechnen, dass die Login-Maske, eigentlich das Display Manager, seine Dienste nicht verrichtet weil die Graphick Karte zu alt ist. Um dies entgegen zu kommen kann ein anderer Display Manager insralliert werden, Beispielsweise lxdm. Das Packet kann mit den Packet Manager installiert werden. Danach ist das System unzustellen und als root können nachstehende Kommandos eingegeben werdem:

systemctl disable mdm
systemctl enable lxdm

Per Default wird Compositing eingestellt. Bei ältere Graphik Karten kann dies zu Probleme führen. Wenn der Rechner nur über wenig Speicher verfügt oder das Bildschirm nicht sauber gezeichenet wird, ist Compositing abzuschalten. (Einstellungen -> Feinenstellung des Fensterverhaltens).

Die Texten könnwn vor allem auf LCD Bildschirme sehr Farbenfroh aussehen. Dies ist dadurch bedingt, dass eine Glättung der Zeichen vorgenommen wird. Je nach Anordnung der Farbpixel im Bildschirm können hässliche Farbliche Säume auftreten. Die Anpassung der Glättung kann jedoch leicht vorgemommen werden. Im Menü Einstellungen, Erscheinungsbild wählen und zur Tab Schriften wechseln. Unter Darstellung kann die Kantenglättung abgeschaltet werden oder Hinting (Glättung) zwischen Keine, Gering, Mittel und Stark) gewählt werden. Darunter kann die Reihenfolge der Pixel gestellt werden. Hier bedeutet Keine, dass Graustuffen verwendet werden, damit ist die Reihenfolge der Farbpunkten bedeutungslos. Die weitere Werte (RGB,...) legen fest, abhängig der Pixelreihenfolge, die Glättung erfolgt. Dies sollte inidviduel angepasst werden. Für meiner Teil ziehe ich die Einstellung Hinting: Mittel und Farbreihenfolge: Keine .

Die wiedergabe von Texte auf ein schwarzen Hintergrung sieht leider nicht berauschend gut aus, die Kantengättung ist für die Darstellung von schwarze Texte auf hellem Hintergrund ausgelegt. Im Terminal setze ich dementsprechend die Scchrift auf Schwarz und das Hintergrund auf ein leicht gelblich-orange helle Ton (Ton:54, Sättingung 10, Wert 100) ein.

Probleme mit dem Einloggen

Falls mdm gezeigt wird und es immer wieder zu einen Restart der graphische Umbebung kommt, kann in eine Konsole gewechselt werden und mdm gestopt werden (systemctl stop mdm). Danach kann nach dem Einloggen als normaler User die Graphische Oberfläche mit das Kommando startx gestartet werden.

Manjaro aud ein Windows 8.1 Notebook

Ein Bekannte hat sich ein ASUS Notebook mit Windoes 8 gekauft, da er Neuling war, konnte ich Ihn leicht von den Vorzüge von Linux überzeugen, Windows 8 war dabei auch eine Unterstützung. Da er ein Navigationsgerät besitzt muss Windows wegen Karten Update vorhanden sein. Auf das System wurde seinerzeit LUbuntu installiert, im Laufe der Monate zeigten immer mehr Fehler dieser Distribution. Ein Upgrade auf LUbuntu 14.04 LTS, brachte ein gravierenden Fehler, das UTMS-Modem war nicht mehr funktionsfähig.

Nach der Upgrade auf Window 8.1, war ersmal von Linux nicht mehr viel zu sehen, das Upgrade von Microsoft hatte offenbar einige Dateien aus der EFI Partition entfernt oder das System so verbogen, dass ein Booten von LUbuntu nicht mehr möglich war. Da LUbuntu ohnehin unerträgliche Fehler aufwies wurde es durch Manjaro-Xfce ersetzt. Die Boot Partition von Manjaro wurde in ein extra FAT Partition gebracht. Nach der Installlation bootete Manjaro, Windows 8.1 wurde jedoch nicht angeboten. Es wäre möglich gewesen Windows im EFI Menü zu booten, das Menü kann aber nur unter erschwerte Bedingungen erreicht werden. Die Lösung bestand daran Windows aus das Grub2 Menü zu starten.

Fazit

Ausser auf Geräte die bekannten gehöhren wurde aufgrund der kleine Probleme ein Weg gesucht um die diverse kleine Hürde leichter umzugehen und das Vorführen von Manjaro ohne den Anwender Ängste einzuflössen vorzunehmen.

Mit der gezeigte Methode wurden auch zwei ältere Geräte, ein Notebook mit Pentium M4, 2.1 Ghz und 521 MB RAM sowie ein PC mit Athlon 800 Mhz und 640 MB Speicher installiert.

Die Installation war in Beide Fälle erfolgreich. Auf der Notebook musste nach ein gescheiterten Versuch der graphische Installation die Methode mittels Konsole durchgeführt. Beide Geräte beurften die Zuhilfenahme von PlopLinux, sie hatten nur USB 1 Ports.

Xfce funktioniert wohl auf beide Geräte. Manche Programme benötigen viel Zeit um zu starten. Ein flüssiges Arbeiten ist aber möglich und manche Anwender finden Linux flotter als der alten Windows XP.

Ein weitere Gerät mit Athlon 1,7Ghz aber mit lediglich 256 MB RAM wurde ebenfalls mit Manjaro-Xfce versehen. Obwohl alles läuft zeigte sich schnell, dass 256 MB zu wenig Speicher bedeutet. Das System nutze zu viel SWAP. Bei starten der LiveCD war das System excessiv träg. Wenn nicht auf ein bereits vorhandene Swap Partition vorhanden gewesen wäre, hätte das Laden des Systems sicherlicht nicht statt finden können. Die LXDE Manjaro Version ist bei solch ein Rechner zu emphelen.